Das vertikale Mikro-Drama „European Dreamers“ nimmt Fahrt auf!
- Now Age Storytelling team

- 10. Feb.
- 2 Min. Lesezeit

Großartig, wie fix Kerstin Höckel das Vertikale Mikro-Drama “European Dreamers” auf die Schiene bringt. Elisabeth ist sehr gespannt und freut sich, ein kleiner Teil davon zu sein. Danke fürs Feature!👇🏻
Elisabeth, oder für viele Liz, ist Vertical Storytellerin der ersten Stunde. Die kreative Regisseurin, Autorin und Trainerin entdeckte die kreative Superkraft von Smartphones bereits Anfang der Nullerjahre, als sie vier Jahre in Nairobi lebte und arbeitete.
Die kleinen Medienhäuser in der Jackentasche ermächtigten dort viele Menschen, sich selbst und ihren Communities kostengünstig und ohne Gatekeeper eine Stimme zu geben, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, über weite Entfernungen in Kontakt zu bleiben – und neue Geschichten zu erzählen.
Elisabeth promovierte an der Universität Konstanz über Peter Greenaways non-lineare Filmsprache und war fünfzehn Jahre als Redakteurin und Regisseurin für den SWR tätig. Seitdem vertieft sie sich konsequent in die besonderen Stoffe und Machart vertikaler Geschichten.
„Mich fasziniert die Intimität dieser audiovisuellen Grammatik und die Freiheit, wenn wir mit dem Smartphone für ein Smartphone-Publikum erzählen oder es als Ko-Kreatoren einbeziehen. Man betritt ein Echtzeit-Labor – ohne allgemeingültiges Regelwerk.“
Gemeinsam mit Kollegen an Medienhäusern und Hochschulen in Deutschland, Indien, Dänemark und den USA entwickelt sie kontinuierlich neue Formate und Genres wie Vertikale Reportagen, Mikro-Geschichten oder den Global Pop-up Newsroom.
Seit ihrer Kindheit reist Elisabeth am liebsten mit Zügen. „Im Zug spürt man Zeit, Entfernung und sich selbst. Ich kann loslassen, träumen und für eine Weile in einen eigenen Kosmos aus Menschen und Geräuschen eintauchen. In Indien bin ich oft weite Strecken im Fernzug gereist – zur Verwunderung vieler Mitreisender, denn Europäer trifft man dort selten. Nachts ist es draußen stockdunkel. Ich mochte die Vorstellung, ein winziger Teil des Universums zu sein, unterwegs auf diesem riesigen Kontinent, und für einige Stunden wusste niemand, wer oder wo ich bin.“
Kein Wunder, dass Filmgeschichte und Eisenbahn wie Zwillinge der Medienevolution sind. Genau deshalb begeistern sie die „European Dreamers“ besonders: Sie bringen das Genre der Zugreise ins Smartphone.





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