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Vertikale Mikro-Dramen: Das neue Erzählen für den Smartphone-Moment

  • Autorenbild: Now Age Storytelling team
    Now Age Storytelling team
  • 1. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Feb.

Drei Vertikale Fotos gereiht: Smartphone-film sets in Kerala, India.

Gekonntes Storytelling für vertikale Mikro-Dramen ist der Schlüssel, um einen Trend zu beherrschen, der nun auch die deutschsprachige Filmindustrie und Marketeers erreicht.


Was nur wenige wissen: Ich arbeite bereits seit 2012 mit vertikalem Storytelling und originären Smartphone-Contentformaten – zu einer Zeit, als diese noch belächelt wurden.


Anders als klassische audiovisuelle Formate folgen vertikale Mikro-Dramen keinen festen Regeln. Sie verlangen ein tiefes Verständnis für mobile Dramaturgie, audiovisuelle Grammatik und emotionale Verdichtung.


Storyteller und Medienmacher, die diese spezifische Klaviatur beherrschen, sind im deutschsprachigen Raum bislang rar.


Dabei bieten Machart und Genres ein großes Potenzial – für fiktionale wie faktionale Stoffe gleichermaßen, ebenso für formale Experimente.


Vertikale Mikro-Dramen verlangen verdichtetes Storytelling und ermöglichen zugleich eine flexible Contentmanufaktur, deren liquide Inhalte sich crossmedial weiterentwickeln lassen.


Sie erreichen viele Menschen – zuerst und vor allem auf dem Smartphone:

generationenübergreifend, über unterschiedliche Sozio-Milieus hinweg, viele davon aktiv und mitten im Leben.


Die vertikale, pointierte Dramaturgie ermöglicht „Binge-Biting“: eine oder mehrere kurze Episoden lassen sich jederzeit und überall auf dem Smartphone und am besten mit Headphones konsumieren.


Dabei zählt jede Sekunde. 


Nahaufnahmen und emotionale Momente ziehen die Zuschauer hinein. Musik und Soundeffekte schaffen Nähe, geben Rhythmus vor und setzen präzise Zäsuren.


In unserer ersten TOP:Talente e.V. -Werkstatt zu Vertikalen Mikro-Dramen haben wir unter meiner Leitung aktuelles Wissen gebündelt, mit Genres experimentiert, Stoffe entwickelt und erste Clips produziert – von dokumentarischen Cartoons über fiktionale Dramen und Horrorszenarien bis hin zu journalistischen Reportagen.


Ich freue mich über Gespräche mit Produzenten, Redaktionen und Recruitern, die vertikale Mikro-Dramen im deutschsprachigen Raum weiterdenken und erfolgreiche Produkte umsetzen möchten.

 
 
 

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